1 Jahr Verlängerung: Daher jetzt aus dem Hamsterrad des Prüfungsmarathons aussteigen!

Liebe Kommiliton*innen, liebe Unterzeichner*innen, liebe Interessierte,

im Namen aller Aktiven des Bündnisses „Fristen kippen“ möchte ich euch den Brief des Schulministeriums an die Landesprüfungsämter vom Oktober zukommen lassen. Ihr findet ihn unter: http://www.fristen-kippen.de/Brief_an_die_LPA-SM.pdf

Der Brief ist aus zwei Gründen interessant: Zum einen macht das Schulministerium in ihm die Aussage, dass sie das Jahr Verlängerung wirklich durchsetzen wollen.
Zitat: „Inhaltlich gehen wir davon aus, dass die oben genannten Regelungsvorschläge des Regierungsentwurfes [das eine Jahr Verlängerung] und das damit vom Landeskabinett ausgesandte Signal im weiteren Verfahren nicht mehr zum Nachteil der Studierenden geändert werden.“

Hoffentlich ist das für viele von euch eine Ermutigung, eure Prüfungen einerseits doch so zu legen, dass es für euch passt und andererseits die Prüfungen, die jetzt noch zu viel sind, absagen zu können, um nicht den Totalprüfungsmarathon durchziehen zu müssen! Das Kabinett ist die Zusammenkunft aller Minister*innen plus Hannelore Kraft (die haben die Mehrheit im Parlament), also ist diese Aussage schon ein sehr deutliches Zeichen, dass es mindestens ein Jahr Verlängerung werden wird.

Zum anderen sagt der Brief aus, dass man sich auch außerhalb der normalen Fristen (30.10. und 30.4.) zu den Abschlussprüfungen anmelden kann. Für wen das wichtig ist: sprecht die Mitarbeiter*innen in den Landesprüfungsämtern darauf an, die sind meist sehr kooperativ.

Im März/April soll das Gesetz vom Landtag beschlossen werden. In den kommenden Monaten wollen wir weiter dafür wirken, dass es nicht bei einem Jahr Verlängerung bleibt, sondern wir wesentlich mehr erstreiten. Meldet euch auf unserem Mailverteiler an, um über die konkreten Aktivitäten auf dem Laufenden zu bleiben: https://lists.uni-koeln.de/mailman/listinfo/infowiderstand-lpo2003

Solidarische Grüße!

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Pressemitteilung: Kundgebung gegen Auslauffristen und Zwangsexmatrikulationen im Lehramtsstudium

Mi., 28.10.2015, 12 Uhr am NRW-Landtag

 

Am kommenden Mittwoch findet auf der Wiese vor dem Düsseldorfer Landtag eine Kundgebung gegen die drohenden Zwangsexmatrikulationen der Studierenden in den auslaufenden Lehramtsstudiengängen (Staatsexamen und Modellstudiengänge) statt. Aufgerufen dazu hat das Bündnis „Fristen kippen“ zusammen mit den ASten vieler lehrerbildender Hochschulen aus NRW. Forderungen der Kundgebung sind, dass die Auslauffristen in den auslaufenden Lehramtsstudiengängen abgeschafft und die Studienbedingungen in den neuen Lehramtsstudiengängen auf Bachelor/Master substantiell verbessert werden. Weiterlesen

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Neuer Gesetzentwurf: bisher ein Jahr Verlängerung geplant. Das reicht nicht!

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,
der Entwurf des NRW-Kabinetts (alle Landesminister*innen) zum Lehrerausbildungsgesetz ist vorgestern öffentlich geworden. Darin ist 1 Jahr Verlängerung unserer Fristen vorgesehen. Damit verkennt das Schulministerium nach wie vor die Lage an den Hochschulen.

Hier der Link zur Pressemitteilung des Ministeriums: https://www.schulministerium.nrw.de/docs/bp/Ministerium/Presse/Pressemitteilungen/2015_16_LegPer/PM20150929/pm_29-09-Aenderung_LABG.pdf

Uns wurde zugesagt, dass das Schulministerium in einem offiziellen Schreiben an alle Universitäten, Landesprüfungsämter und Studierende über den Entwurf informieren will. Somit müssen sich die Kommiliton*innen in den Grund-, Haupt- und Realschullehramtsstudiengängen nicht Ende Oktober zu den letzten Prüfungen anmelden. Wir haben mit unseren bisherigen Protesten 1 Jahr mehr Zeit erstritten. Aber insgesamt reicht eine Verlängerung um nur 1 Jahr hinten und vorne nicht. Bei der letzten größeren Reform der Lehrer*innenbildung, die 2003 in Kraft trat, wurden den damaligen Kommiliton*innen 21 Semester Auslauffrist gewährt. Es ist abwegig, dass es jetzt nur es 13 bzw. 15 sein sollen! Wieso sollten wir heute weniger Zeit benötigen, uns für die Herausforderungen des Lehrerberufs zu bilden? Gerade weil wir Schüler*innen bei ihrer Entwicklung zu mündigen Demokrat*innen bestmöglich unterstützen wollen, gerade weil wir uns dafür qualifizieren wollen, Inklusion gut zu realisieren und auch alle geflüchteten Kinder und Jugendliche zu befähigen, in der Schule mitzuwirken und in der Gesellschaft zu partizipieren, brauchen wir mehr Zeit.

Außerdem bedeutet der Kabinettsentwurf weiterhin, dass viele von uns exmatrikuliert werden oder in den Bachelor zurückgestuft werden.
Daher sollten wir bei der anstehenden Debatte um den Gesetzentwurf (das Gesetz soll im Januar beschlossen werden) darauf wirken, dass eine Abschaffung der Fristen oder eine Angleichung an die Auslauffrist von LPO1994 vom Landtag beschlossen wird. Es gibt gerade jetzt gute Möglichkeiten einzugreifen, denn das Gesetz muss noch vom Schulausschuss des Landtags und vom Landtag selbst diskutiert werden. Die Auseinandersetzung geht also jetzt erst richtig los!

Als erster Schritt wäre dafür wichtig, dass uns viele bei der Planung und Mobilisierung zur NRW-weiten Kundgebung am 28. Oktober in Düsseldorf vor dem Landtag beteiligen. Dazu schicken wir sehr bald weitere Infos, aber merkt euch schon einmal den Termin vor.

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Einladung zum zweiten NRW-weiten Treffen gegen die Fristen am 21. September

Liebe Kommiliton*innen, liebe Kolleg*innen, liebe Interessierte,

am kommenden Montag, den 21.9., findet um 13 Uhr in Paderborn das zweite NRW-weite Treffen von Aktiven gegen die Fristen in den auslaufenden Lehramtsstudiengängen statt – und zwar in den Räumen der Universität Paderborn in Raum E5.333. Alle Interessierten sind herzlich zu den Treffen eingeladen, denn es gibt viele gute Möglichkeiten gegen diese Fristen, die von interessegeleitetem und erfreulichem Lernen abhalten, einzugreifen.

Wir hatten vor gut einer Woche ein Treffen mit Landtagsmitgliedern aus NRW, an dem deutlich wurde, dass unsere Aktivitäten (Unterschriftenkampagne, Gespräche auf dem Campus, Kundgebungen, Briefe von Aktiven, Fachschaften und ASten, Treffen Politiker*innen etc.) Bedeutung für die politische Entscheidungsfindung haben. Aber dennoch ist bisher völlig unklar, was letztendlich entschieden werden wird.
Außerdem ist noch nicht klar, ob es ein Moratorium, d.h. ein Aussetzen der Fristen, geben wird, was ja besonders für die Kommiliton*innen in den Grund-, Haupt- und Realschulstudiengängen notwendig wäre – und auch einfach für uns alle, damit das Lernen mit der Angst im Nacken aufhört und alle sich wieder Gedanken machen können, was bedeutsam ist zu lernen, um produktive zu einer humanen Weiterentwicklung der Schule im Kleinen wie im Großen beizutragen und das Lernen wieder Spaß macht!
Wir finden es nicht hinnehmbar, dass wir so lange Zeit schon hingehalten werden und keine vernünftige Entscheidung bezüglich der Fristen bisher gefällt wurde. Daher wollen wir uns am Montag treffen.

Konkret wollen wir:
– von den aktuellen Aktivitäten (Aktionen an verschiedenen Hochschulen, Treffen mit SPD-MdLs etc.) berichten
– überlegen, wie es gelingt, dass möglichst bald ein Moratorium beschlossen wird und welche Bündnispartner*innen wir dafür ansprechen können (Gewerkschaft, Studierendenvertretungen in NRW, Studierendenverbände der Landtagsparteien etc.)
– das baldige Treffen mit Landtagsabgeordneten der Grünen NRW vorbereiten
– konkrete Aktionen planen wie z.B. eine Demo im nächsten Semester oder Aktionen zum Semesterstart

Alle sind herzlich dazu eingeladen! Wir sind alle Studierende, die sich gemeinsam Gedanken machen – dafür muss niemand etwas besonderes können oder schon länger dabei sein, wir freuen uns über alle, die sich mit ihren Zielen und Ideen einbringen wollen.

Viele Grüße
AStA der Universität Paderborn
Tim Wübbels für das Forum Lehramt der Universität Duisburg-Essen
Die Kölner Initiative „Fristen-kippen“


Anfahrt:

Von Paderborn HBF eine der folgenden Busverbindungen: 4 und 9 zur Haltestelle Uni/Südring (achtet darauf, nicht Südring auszusteigen), 68 zur Haltestelle Uni/Schöne Aussicht

Wegbeschreibung:

anfahrt_2015-09-21

Veranstaltung auf Facebook

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Aktuelle Informationen zur laufenden Petition gegen die Auslauffristen im Lehramt

Liebe Unterzeichner*innen der Unterschriftenkampagne gegen Zwangsexmatrikulationen, liebe Kommiliton*innen, liebe Interessierte,

es gibt viel zu berichten von der Auseinandersetzung um die Auslauffristen und den angedrohten Zwangsexmatrikulationen in den auslaufenden Lehramtsstudiengängen.

BISHER WURDE ERREICHT,

  • dass die Frage der Zwangsexmatrikulation in der Presse ein sehr großes Echo gefunden hat.
  • dass mittlerweile mehr als 9.500 Menschen unsere Unterschriftenkampagne unterzeichnet haben.
  • dass die Prorektorenkonferenz für Studium und Lehre NRW (Zuständige in den Hochschulleitungen in NRW für Studium und Lehre) sich für eine Verlängerung der Fristen ausgesprochen hat.
  • dass die Juso-Hochschulgruppen bundesweit (SPD-Hochschulorganisation) sowie die grünen Hochschulgruppen NRW einen Beschluss zur Abschaffung der Fristen gefällt haben.

Auch das Schulministerium, welches sich bisher am meisten gegen eine Veränderung der Fristen ausgesprochen hat, setzt sich langsam in Bewegung. Dies wurde in einem aktuellen Brief des Ministeriums an das LandesLehramtsFachschaftentreffen (LaLeFa) NRW deutlich.

Allerdings ist noch Nichts endgültig entschieden: Weiterlesen

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nächstes Treffen Montag (15.6.) um 10 Uhr

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wir treffen uns Montag (15.6.) um 10 Uhr in der StaVV-Garage.
Die StAVV-Garage ist auf dem Campus der Humanwissenschaftlichen Fakultät, rechts neben folgendem Gebäude (Frangenheimstraße 4) zu finden: http://www.uni-koeln.de/uni/gebaeude/213.html

Es gibt Erfreuliches von einem Treffen mit Gabi Hammelrath, einer Kölner Landtagsabgeordneten, zu berichten, sie will sich – angefeuert durch das NRW-weite Engagement und viele persönliche Briefe/Mails von betroffenen KommilitonInnen – für eine großzügige Fristverlängerung und für ein sofortiges Moratorium (d.h. eine Aussetzung der Fristen bis eine endgültige Entscheidung gefunden ist) einsetzen. Zwei von uns waren bei einem Treffen mit ihr am Mittwoch und wollen davon berichten.

Um weiter voranzukommen und ein Moratorium noch vor dem nächsten Semester zu bewirken, wollen wir weiter den Besuch der Parteizentralen von SPD und Grünen in Düsseldorf diskutieren und planen. Wir wollen nämlich vor der Sommerpause des Landtags noch ein Zeichen setzen und mit den PolitikerInnen ins Gespräch kommen.

Außerdem wollen wir uns Gedanken zum Treffen mit der Piratenfraktion des Landtags NRW machen, die sich mit uns treffen wollen, um sich wegen der Auslauffristen beraten wollen.

Beteiligt euch an den Überlegungen!

Solidarische Grüße und bis Montag!
Agnes

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nächstes Treffen morgen 10 Uhr in der StAVV-Garage

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wir treffen uns morgen (Mittwoch) um 10 Uhr in der StaVV-Garage. Sorry für die späte Ankündigung!
Die StAVV-Garage ist auf dem Campus der Humanwissenschaftlichen Fakultät, rechts neben folgendem Gebäude (Frangenheimstraße 4) zu finden: http://www.uni-koeln.de/uni/gebaeude/213.html

Wir haben von der GEW (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft) folgendes erfahren: Das Lehrerausbildungsgesetz, das grad reformiert wird und das auch unsere Fristen beinhaltet, soll nach Informationen des Wissenschaftsministeriums doch erst Anfang 2016 (!) beschlossen werden, d.h. dass erst in einem knappen Jahr ein Beschluss bezüglich unserer Auslauffristen gefällt werden soll. Das Handeln des Ministeriums ist völlig unverantwortlich: Wir alle (insbesondere diejenigen, die auf Grund-, Haupt- oder Realschullehramt studieren und deren Studiengänge schon im September 2016 auslaufen und die sich schon im Oktober 2015 für ihre letzte Prüfung anmelden müssen) werden von Seiten des Ministeriums weiter mit dem Druck der Fristen alleine gelassen. Das befördert Lernen mit der Angst im Nacken und ist damit das Gegenteil einer humanen Lehrerbildung für eine humane Schule. Weiterlesen

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Aktion in Düsseldorf planen – kommt Freitag zum Treffen 12 Uhr in der StAVV-Garage

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

der aktuelle Gesetzesentwurf zu den Fristen in den auslaufenden Lehramtsstudiengängen ist untragbar, keine Abschaffung der Fristen, keine Verlängerung, nur eine Härtefallregelung, die kaum jemand beanspruchen kann. Die Landesregierung nimmt die Forderungen von Studierenden und auch Hochschulleitungen keineswegs auf und lässt damit alle weiter im Ungewissen, wie es weitergehen soll. Es ist absolut unverantwortlich, eine Studierendengeneration so unter Druck und mit der Angst im Nacken pauken zu lassen – gerade gegenüber den Kommilitoninnen und Kommilitonen, deren Studiengänge schon Mitte 2016 auslaufen. Daher wollen wir noch vor der Sommerpause politischen Druck aufbauen, damit diese Situation nicht so bleibt. Eine Idee ist, die regierungsverantwortlichen Parteien in Düsseldorf zu besuchen und mit ihnen zu diskutieren.

Daher wollen wir Freitag bei unserem Treffen um 12 Uhr in der StaVV-Garage zusammenkommen und Aktionen planen! Kommt dazu und beteiligt euch!
Die StAVV-Garage ist auf dem Campus der Humanwissenschaftlichen Fakultät, rechts neben folgendem Gebäude (Frangenheimstraße 4) zu finden: http://www.uni-koeln.de/uni/gebaeude/213.html

Solidarische Grüße
Agnes

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Mittwoch 10 Uhr gemeinsam Unterschriften sammeln

Liebe Mitstreiterinnen und Mitstreiter,

wir wollen am Mittwoch um 10 Uhr im Philosophikum gemeinsam Unterschriften mit der Unterschriftenkampagne „Keine Zwangsexmatrikulationen – für ein kritisches und angeregtes Studium“ sammeln.
Treffpunkt ist draußen vor dem PhilCafé.

Wer hat Zeit, sich zu beteiligen?

Wir wollen damit weiter in der Uni unser Anliegen publik machen, überzeugen, den Campus aufmischen und auch KommilitonInnen, die selber betroffen sind und von unseren Aktivitäten gegen die Fristen noch nichts mitbekommen haben, mit einbeziehen. Da wir überlegt haben, Ende Juni eine Kundgebung zu machen, ist das Unterschriftensammeln Mittwoch auch quasi der Beginn der Mobilisierung dazu.

Solidarische Grüße
Agnes

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Pressemitteilung

Lehramtsfachschaften NRW kritisieren neuen Entwurf zum Lehrerausbildungsgesetz

Das Schulministerium NRW hat einen Entwurf zur Überarbeitung des Lehrerausbildungsgesetzes erarbeitet. Dieser wird vom LandesLehramtsFachschaften-Treffen (LaLeFa) NRW in einem Offenen Brief als „demokratieschädigend“ kritisiert, weil die Fristen und angedrohten Zwangsexmatrikulationen in den auslaufenden Lehramtsstudiengängen beibehalten werden. Weiterlesen

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